Die Einwohnerschaft des Marktes Frontenhausen 1690

Die Einwohnerschaft

Helmut Rankl gibt einen anschaulichen Überblick über die Anzahl und die Zusammensetzung der Bewohner unseres Marktes zuerst für 1690 und dann für 1729. Bereits 1683 stiftete der damalige Pfarrer und Dekan Melchior Thumb nach all den Wirren von 30-jährigem Krieg und Pest ein Gemälde mit dem Martyrium des Apostels Jakobus d. Ä. für den neuen barocken Hochaltar. Das sollte wohl auch ein Zeichen für den allgemeinen Aufbruch im Ort gewesen sein. Dr. Johann Greiger listet für 1808 aber auch erst 186 Häuser mit ihren Besitzern auf, also nicht viel mehr als zum Ende des 17. Jahrhunderts.

 

Die Einwohnerschaft

Der Markt Frontenhause von Südosten am Ende des 16. Jahrhunderts. 

 

In der Statistik für 1690 werden zunächst die 137 "haushabigen Bürger" (Hausbesitzer, immerhin nur 50 als 1808) mit ihrem Namen und Beruf aufgezählt, 122 davon waren verheiratet, drei waren Witwer und zwölf Witwen. Die Anzahl der Kinder oder sonstiger im Haushalt lebender Personen wird nicht angegeben. Diese Marktbewohner setzten sich wie folgt zusammen:

Ein Müller, ein Zimmermeister, ein Fischer, ein Glaser, ein Feldhüter, ein Seiler, ein Nachtwächter, ein Wagner, ein Maurer, ein Grabeshüter (eigentlich Vogelscheuche - wohl Hüter der Feldfrüchte), ein Seifensieder, ein Kupferschmied, ein Pechtler (Harz oder seine Verarbeitung wurde zur Abdichtung von Holzfässern benötigt), ein Bader, ein Organist, ein Schuster, ein Marktbote, ein Schlosser, ein Weißgerber (Erzeugung von besonders hellem, das weißem Leder aus Kalbs-, Schafs- oder Ziegenhaut, welches zu Handschuhen, Beuteln, Buchdeckeln und Etuibezügen verarbeitet wurde), ein Bierwirt, ein Lebzelter, ein Haubenmacher (Kopfbedeckungen und - schmuck, vornehmlich für Frauen), ein Amtskämmerer und eine Einmacherin (Seelennonne, welche die Totdendienste und die Bestattungen besorgte). Zwei Schweinetreiber, zwei Hafner, zwei Schuhmacher, zwei Sattler, zwei Scherer (sie hatte i.d.R. eine medizinische Ausbildung zum Bader gemacht, die anschließende Prüfung jedoch aus einem bestimmten Grund nicht bestanden; oft genug jedoch verfügte auch der Scherer über ein hevorragendes und umfassendes Praxiswissen in Anatomie und Wundheilkunde), zwei Gastgeb. zwei Marktprokuratoren (ein Beamter des Marktes, der die Interessen des Fiskus bei Gericht zu vertreten hatte und der dafür sorgte, dass die zustehenden Einkünfte auch wirklich eingingen; aufgrund dessen wurden meist Rechtsgelehrte aus bürgerlichem Stand zu Prokuratoren berufen), drei Lederer und drei Hufschmiede. Vier Binder (stellt Behälter und Gefäße, meist aus Holz her), vier Metzger und vier Schuhmacher. Die meisten Bürger stellten die folgenden Berufe dar, die damals wohl zum täglichen Leben am notwendigsten waren: Fünf Bäcker und fünf Schneider. Nur sechs Bauern, aber sieben Zimmerleute sowie sieben Weber. Die große Anzahl der Zimmerer überrascht nicht, da die Häuser damals alle aus Holz waren. Ziegel waren viel teurer. Acht Tuchmacher und acht Brauer (Bier war weniger alkoholisiert als heute und wegen der Vergärung hygienischer als normales Brunnenwasser). Zuletzt zehn Tagwerker. Bei denen dürfte es sich um "herabgesunkene" Handwerker handeln, welche dieses - meist aus finanziellen Gründen - nicht mehr ausüben konnten.

 

Die Anzahl der sogenannten "Inwohner" betrug 52. Davon 38 verheiratet, zwei waren Witwer und 10 Witwen. Inwohner wurden in vielen Gegenden Süddeutschlands, in Sachsen und auch in Österreich, die Bewohner einer Stadt / eines Marktes bezeichnet, die kein Haus- oder Grundeigentum und damit auch kein Bürgerrecht besaßen. Dieser Personenkreis setzte sich in Frontenhausen damals wie folgt zusammen: 

Ein Metzger, ein Maler, ein Brunnenmeister (das Amt des Brunnenmeisters wurde in der Regel von Zimmerleuten ausgeübt, die sich auf die Wassertechnik spezialisierten.), ein Schmied, ein Bassgeiger (Musiker), ein Glaser, ein Bortenwirker, ein Riemer (dieser fertigte aus Leder Gürtel und Gurte, Wassereimer zur Brandbekämpfung, Geschirre für die Zugtiere und Riemen jedweder Art), ein Schneider, ein Nadler (er stellte Nadeln und andere Drahtobjekte her und handelte damit), ein Zimmermann, ein Schlächtler (Schlachter), ein Tuchscherer (er schnitt mit schweren Bügelscheren die feinen, aus dem Tuch übersethenden Wollfaserreste ab, bis der Stoff eine glatte Oberfläche hatte), ein Wagner (stellte Räder, Wagen und andere landwirtschaftliche Geräte aus Holz her), ein Bierführer (Zwischenhändler, der Bier von den Brauereien an die Abnehmer/Gaststätten brachte.), ein Nachtwächster, ein Schuhmacher, ein Drechsler, ein Bäcker, ein Schulmeister, ein Mesner und ein Brothüter (er musste das Brot eines jeden Bäckers ohne Widerrede annehmen und auf die Brotbank bringen, um es dort zu einem angemessenen Preis zu verkaufen.) Zwei Huterer (Person, die eine Herde von Nutztieren hütet/bewacht und versorgt), zwei Brauknechte, zwei Tuchknappen (=Gesellen) sowie zwei Bürgerdiener (Angestellter eines Bürgers). Zuletzt zwölf Tagwerker. Ein Tagelöhner/Tagwerker war jemand, der kein festes Arbeitsverhältnis hatte, sondern seine Arbeitskraft immer wieder bei neuen Arbeitgebern kurzfristig anbieten musste und über die Jahrhunderte hinweg nur ein Leben "von der Hand in den Mund" führte. Tagelöhner gehörten in der Regel zur landlosen Bevölkerung und kamen daher bereits aus ärmlichen Verhältnissen. Sie gingen außerdem in der Regel keine, bestimmten Beruf nach oder konnten keinen Beruf mehr ausüben. Deshalb waren sie gezwungen, alle möglichen körperlichen Hilfs-, Gelegnheits- und Saisonarbeiten anzunehmen, insbesondere auch Arbeiten, die unter dem Niveau des zunftmäßigen Handwerks lagen.)

 

Meist im Mittelpunkt oder am Rand der Plätze stand und steht bis heute das Rathaus als Symbol bürgerlicher Selbstverwaltung und Autonomie. Die Selbstverwaltung war aber unterschiedlich ausgeprägt. Schriftliche Rechte oder Privilegien standen am Ende, nicht am Anfang der Autonomie. Frontenhausen bekam bereits 1386 beim Kauf durch die niederbayerischen Herzöge vom Regensburger Bischof seine Marktrechte bestätigt. Die freiwillige Gerichtsbarkeit (Notariat) und das Siegelrecht besaßen alle Städte und Märkte, auch eine Ratsverfassung. Die Niedergerichts-barkeit war geteilt und stand vollständig nur den wenigsten Städten/Märkten zu. Der jeweilige Landrichter übte auch in den Städten und Märkten als Stadt- oder Marktrichter die Gerichtsbarkeit im Auftrag des Landesherrn aus. Die Zusammensetzung der Statistik zeigt also ein mannigfaltiges und lebhaftes Handels- und Handwerkerleben im Markt und zeugt damit von dessen zentraler Versorgungsstellung im mittleren Vilstal, auch mit eher seltenen und/oder anspruchsvollen Berufen. Die traditionelle bürgerliche Autonomie wurde 1807/1808 durch den "bürokratischen Absolutismus" der Montgelas-Zeit im Bereich Justiz, Polizei/Verwaltung und Gemeinde- und Stiftungsvermögen faktisch beseitigt. Viele Märkte gaben ihren Rechtsstatus auf und stiegen aus finanzielen Gründen zu Landgemeinden ab. Erst das Gemeindeedikt von 1818 stellte die bürgerliche Autonomie wieder her. Frontenhausen ist bis heute stolzer Markt geblieben.

 

Josef Wunderlich, M.A.

Vorsitzender der HIG

Adalbert-Stifter-Straße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Hier siedelten viele Vertriebe/Flüchtlinge nach dem II. Weltkrieg. Adalbert Stifter (1805 - 1868) war ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge. Er zählt zu den bedeutesten Autoren des Biedermeiers. Aufgewachsen ist er in Oberplan an der Moldau (Böhmerwald)

Adlerstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Vogelviertel

Ahornweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen - Waldfried

Erklärung: Der Ortsteil Waldfried ist im Süden gelegen, war zunächst eine Obstplantage, später kamen kleine Schrebergärten hinzu. Nach dem II.Weltkrief entstanden erste Ansiedlungen auch mit Hilfe von hölzernen Baracken aus einem Arbeitslager in Frontenhausen

Aign

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

Altenkirchen

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Kirchdorf mit Schule, Wallfahrtskirche St. Corona

Altvaterstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Hier siedelten viele Vertriebene/Flüchtlinge nach dem II. Weltkrieg

Am Haager Feld

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Das Haager Feld (Flurname) war die große Ortserweiterung nach Westen.

Am Kreisverkehr

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Kreuzung der Umgehungsstraße mit der Talstraße zwischen Frontenhausen und Marklkofen.

Am Park

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Im Haagerfeld

Am Unterfeld

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Das Unterfeld (Flurname) ist die jüngste Osterweiterung nach Osten hin.

Amselweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Vogelviertel

Auerberg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Ehemaliger Obstgarten des Kaufmanns Ludwig Auer (Schwager von Pfarrer Ehrnthaller)

Bach

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

Bahnhofstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Die Bahnstrecke Mühödorf-Pilszing wurde 1875 eröffnet. 1969 legte die Deutsche Bundesbahn den Abschnitt von Neumarkt-Sankt Veit bis Pilsting still. Bis zum Bahnhof Frontenhausen-Marklkofen wurde ab 1970 nur mehr Güterverkehr abgewickelt, bis dieser 2018 schließlich ebenfalls stillgelegt wurde. Der Bahnhof befindet sich in Marklkofen.

Berg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

Bauhofstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Zufahrt zum gemeindlichen Bauhof.

Bergstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen - Waldfried

 

Bertensdorf

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Dorf

Biegendorf

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Dorf

Bircha

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

Birkenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

Birnbach

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Weiler

Birnbachstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

Bischof-Konrad-Weg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Graf Konrad IV. von Frontenhausen (um 1170 - 1226) war von 1204 bis 1226 Bischof von Regensburg und ab 1205 Kanzler des deutschen Königs Philipp von Schwaben.

 

Brunnengasse

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Hier befand sich bis zur zentralen Frischwasserversorgung (ab 1933) ein Tiefbrunnen für die umliegenden Bewohner.

 

Christlgraben

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Seitlicher Weg zur Gangkofener Straße. Hier fließt auch heute noch das Oberflächenwasser zur Vils hin ab, mit z.T. erheblichen Überschwemmungen. Früher das Rodel- und Skigebiet der Frontenhausener Jugend. Name kann nicht abgeleitet werden.

Dingolfinger Straße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Kreisstadt an der Isar, Landkreis Dingolfing-Landau

Drosselweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Vogelviertel

Eggergasse

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Ehemaliger Hofmarkssitz der Herren von Eckher, der später an das Kloster Aldersbach übergegangen ist.

Eichenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

Eiselsdorf

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Dorf

Ellwangerstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Der Tischlermeister Bartholomäus Ellwanger (gest. 1871) war Gründungsvorstand des Veteranenvereins 1819. Er kämpfte 1812 mit Napoleons Truppen in Russland und war Träger der höchsten bayerischen Auszeichnung, der goldenen Tapferkeitsmedaille.

Erberweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Familie Erber, ehemalige Brauerei- und Ziegeleibesitzer im Markt; beide Geschäfte an Josef Röhrl verkauft.

Eulenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Vogelviertel

Falkenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: s.o.

Fasanenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: s.o.

Feld

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen - Waldfried

 

Feldherrnstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Bezeichnung wohl schon aus dem 19. Jahrhundert, womöglich nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/1871. Name kann nicht abgeleitet werden.

 

Fichtenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

Finkenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Vogelviertel

 

 

Fliederweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

 

Flurweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Seitenstraße zur Umfahrung

 

 

Frantostraße / Frantoplatz

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Abteilung aus dem hochmittelalterlichen Ortsnamen von Frontenhausen = "bei den Häusern des Franto".

 

 

Franz-Eberhofer-Kreisel

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Schauplatz der gleichnamigen Eberhofer-Krimi-Reihe

 

Franz-Ehrenthaler-Straße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Pfarrer von 1842 bis 1875 im Ort. Stiftete eine erhebliche Summe zum Bau des Klosters der Armen Schulschwestern, holte diese und die Barmherzigen Schwestern nach Frontenhausen, veranlasste den Umbau der Pfarrkirche in den heutigen, neugotischen Stil und spendete für die Einrichtung einer Kleinkinderbewahranstalt.

 

Friedersdorf

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Dorf

 

Friedhofsgasse

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Ehemalige Straße vom Marktplatz nach Hölsbrunn mit einem kleinen Auslass durch die Marktmauer.

 

Friedrich-Then-Weg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Friedrich Then (Ehrenbürger 1919 anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums als erster Lehrer an der Knabenschule). Er war von 1893 bis 1926 Schulleiter. In seine Dienstzeit fiel 1903 die Eröffnung der Knabenschule an der Vilsbiburger Straße.

 

Fuchsberg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Einöde

Gaiswang

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Einöde

Gangkofener Straße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Markt an der Brina, Kreis Rottal-Inn

Gartenstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

Geisbruck

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Einöde

 

Georgenschwimmbach

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Kirchdorf St. Georg

 

Getreidestraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

Grub

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Einöde

 

 

Grubwinkl

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Einöde

 

 

Grund

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Einöde

 

 

Gutenbergstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Johannes Gutenberg (um 1400 - 1468), gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern und der Druckerpresse. Hier befindet sich die Druckerei und der Verlag der Fa. Ortmaier innerhalb eines kleinen Gewerbegebiets am westlichen Ortsrand.

 

 

Haag

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Einöde-Flurname "Am Haager Feld II"

 

 

Haager Berg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

 

 

Haager Weg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

 

 

Hans-Zuchs-Straße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Hans Zuchs (1885-1971) Prokurist/Einkaufsleiter bei BMW-Dingolfing. Spendete ein Grundstück zur südlichen Erweiterung des Friedhofs.

 

 

 

Hauptstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen - Waldfried

 

 

 

 

Herzog-Friedrich-Weg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Friedrich der Weise (um 1339 - 1393) war von 1375 bis 1392 Herzog von Bayern und ab 1392 Herzog von Bayern-Landshut. Er bestätigte im Dezember 1386 Frontenhausen seine schon bestehenden Marktrechte.

 

 

 

 

Holunderweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen - Waldfried

 

 

 

 

Hubertushöhe

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Um 1970 wurden die Straßen im Markt befestigt und geteert. Auf Vorschlag des Marktrates und begeisterten Jägers. Alois Diem, so benannt. Der südliche Talrand bildet hier einen sanften Höhenrücken zur Vils hin aus.

 

 

 

 

Im Felde

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

 

 

Jahnstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn, bekannt als Turnvater Jahn (1778 - 1852). Die frühere Hölsbrunner Straße wurde 1927 nach Fertigstellung der Turnhalle des TSV nach ihm benannt.

 

 

 

Jakobstal

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Bereits im Urkataster des Marktes so bezeichnet. Es handelt sich um einen alten Flur- und Siedlungsnamen und benennt damit eine Wiese bzw. eine Weidefläche von zur Pfarrkirche St. Jakobus zinspflichtigen Bauern (Dr. G. Schwarz).

 

 

 

Johannesgasse

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Am Nordrand des alten Vorortangers gelegen, dürfte früher ein Teil der Straße zwischen Frontenhausen und Teisbach gewesen sein. Name kann nicht abgeleitet werden.

 

 

 

Kastanienweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen - Waldfried

 

 

 

 

Keltenhöhe

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Als Kelten bezeichnet man seit der Antike Volksgruppen der Eisenzeit in Europa. Archäologische Funde, auch in Frontenhausen, zeugen von einer ausgeprägten Kultur und hochentwickelten sozialen Struktur dieser Volksstämme.

 

 

 

Kellerweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Standort des ehemaligen Lagerkellers der Brauerei Röhrl an der äußeren Vilsbiburger Straße.

 

 

 

Kiefernweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

 

Kirchgasse

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: An der Pfarrkirche, spätgotisch aus dem Ende des 15.Jahrhunderts.

 

 

Klostergasse

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Ehemalige Filiale der Armen Schulschwestern (1853 - 1972)

 

 

Kolpingstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Adolph Kolping (1813 - 1865), war ein katholischer Priester, der sich insbesondere mit der sozialen Frage auseinandersetzte. Auch in Frontenhausen gibt es eine Kolpingsfamilie.

 

 

Kriegersiedlung

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: 1938 vom Reichssiedlungswerk errichtet für Versehrte aus dem Weltkrieg.

 

 

Krokusweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

 

Lerchenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Vogelviertel

 

 

Lichtenegg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

 

 

Lilienweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

 

 

Lindenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

 

 

Loitersdorf

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Kirchdorf, St. Wolfgang, links der Vils gelegen.

 

 

Loitersdorfer Weg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Im Volksmund auch "Windschnus" genannt. So heißen Wege oder Straßen am Ortsrand, wo Ackerfluren an die Ortschaften angrenzen. Dort an der Grenze des Ortes weht meist ein heftiger Wind aus der Richtung der offenen Felder als in den restlichen durch Bebauung geschützten Ortsteilen.

 

 

Marienplatz

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Quadratische Platzanlage wohl der Wittelsbacher. 1874 Errichtung der Mariensäule (erneuert 1974 und 2009), damit einhergehen Umbenennung von Markt- auf Marienplatz.

 

Mathias-Brandhuber-Weg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Bürgermeister (1929 - 1933 und 1935 - 1945) sowie Kleiderfabrikant/-händler. Langjähriger Vorsitzender des TSV-Erbauer der vereinseigenen Turnhalle - 1939 Ehrenbürger des Marktes.

Mechtildisweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Schwester M. Mechtildis (1797 - 1831) war die Tochter der Bäckereheleute Joseph und Magdalena Frisch. Am 29. Juli 1827 traf König Ludwig die Entscheidung, dass der Orden der Barmherzigen Schwestern in Bayern gegründet werden solle. Das Münchner Ordinariat wählte als eine von zwei Kanidatinnen die 29-jährige Theresia Frisch aus. Die junge Novizin hatte einen erheblichen Anteil an der Einführung der Barmherzigen Schwestern in Bayern. Früher stand an dieser Straße das Bezirkskrankenhaus/Pflegeheim.

Meisenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Vogelviertel

Michael-Huber-Weg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Michael Huber (geboren 1727 in Loitersdorf bei Frontenhausen - 1804) war ein Philologe, Literaturhistoriker und Schriftsteller.

Moospoint

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

Moselding

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

Mühlenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Entlang der Vils bestanden und bestehen viele Mühlen.

Narzissenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

Nelkenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

Ödgarten

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Weiler

 

Oed

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

 

Ohmstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Georg Simon Ohm (1789 - 1854) war ein deutscher Physiker. Hier befand sich früher die Vertretung der OBAG innerhalb eines kleinen Gewerbegebiets am westlichen Ortsrand.

 

Pfarrer-Härtl-Weg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Pfarrer in Frontenhausen von 1932 - 1965. Erbaute 1936/37 den sogenannten "Roßtausch", den westlichen Anbau der Pfarrkirche sowie das jetzige Pfarrhaus.

Postgasse

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Weg zur ehemaligen Postbrauerei der Familie Renkl.

Rabenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

Rampoldstetten

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Kirchdorf, St. Nikolaus.

 

Reisach

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Weiler

 

Rieglöd

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

 

Robert-Tischler-Straße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Robert Tischler (geboren 1885 in Frontenhausen, gestorben 1959) war ein Landschaftsarchitekt und von 1926 bis 1959 Chefarchitekt des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge.

Rosenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

Rübezahlstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Hier siedelten viele Vertriebene/Flüchtlinge nach dem II. Weltkrieg.

 

Sandöd

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

 

Schaufl

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

 

Schern

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

 

Schulstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Neugebaute Haupt- und Grundschule für Frontenhausen-Marklkofen

 

Schwaige

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

 

 

Schwalbenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

 

 

 

Sebastianiplatz

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Kirche des früheren Kloster der Armen Schulschwestern, St. Sebastian. 1857 wurde die ehemalige Pestkapelle hierher transferiert.

 

 

Sonnenstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Hier befindet sich die größte innerörtliche Photovoltaik-Anlage.

 

Sonnleiten

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Einöde

 

Sperberweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Vogelviertel

 

Stieglitzweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: s.o.

 

Storchenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: s.o.

 

Talweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen - Waldfried

 

 

Tannenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

Tulpenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

Veilchenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

Vilsbiburger Straße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Vilsbiburg an der Großen Vils, ehemalige Kreisstadt, Lkr: Landshut

 

 

Wachlkofen

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Dorf

 

 

Wackerbauerweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Maria Wackerbauer, Schreinermeisterwitwe, stiftete Grundstücke u.a. zum Schulneubau.

 

 

Weidenweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen - Waldfried

 

 

 

Westendstraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen

Erklärung: Siedlung am westlichen Ende des Marktes nach dem II. Weltkrieg angelegt z.T. mit sehr einfachen Bauten bzw. Baracken.

 

 

 

Wettersdorf

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Kirchdorf, Mariä Heimsuchung (Pfarreiengemeinschaft Gangkofen-Obertrennbach-Reicheneibach).

 

 

 

Witzeldorf

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Kirchdorf, St. Margaretha

 

 

 

Wollöd

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Einöde

 

 

 

Zeisigweg

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

 

 

 

 

Ziegeleistraße

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Ehemalige Ziegelei (Besitzer nacheinander Erber, Röhrl, Eisgruber, Monassi), seitlich der heutigen Jahnstraße gelegen).

 

 

 

 

Zur Römerschanze

Orts- bzw. Gemeindeteil: Frontenhausen 

Erklärung: Fälschlich als Römerschanze bezeichnete Fliehburg aus dem 9. Jahrhundert. Nicht ausgegrabene Ruinen sind vorhanden.